Berichte und Bilder Klettern

Bericht

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Alpinkletterkurs in den Tannheimern vom 01.07.- 03.07.2016

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Der Wetterbericht für den diesjährigen Kletterkurs in den Tannheimer Alpen war leider nicht so viel versprechend, aber das Beste daraus zu machen und trotzdem zu fahren, hat sich gelohnt! Freitag früh ging es zu siebt mit dem DAV Bus von Tübingen nach Nesselwängle im schönen Tirol.  Unser Ziel war das Gimpelhaus, von dem viele gut abgesicherte alpine Kletterrouten  zu erreichen sind. Der Aufstieg dauerte ungefähr 1,5 Stunden und dank Lastenbahn mussten wir unser Gepäck nicht hoch auf die Hütte schleppen.   Nach kurzer Mittagspause bei tollem Wetter auf der Terrasse des Gimpelhauses ging es direkt  mit der Theorie über die Abläufe in alpinen Mehrseiltouren los. Verglichen mit normalem Sportklettern benötigt man viel mehr Material und mehr Planung, bevor man in eine Route einsteigt. Es dauerte nicht lange und alle hatten Plaisierschlingen geknüpft und Standplatzabläufe, Kommandos und Besonderheiten beim Sichern gelernt.   Um das neu erlernte Wissen sofort anzuwenden, stiegen wir auf zu
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Eine großartige Tour durch einen der größten Bruchhaufen der Alpen!

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Magic Line (Laliderer Nordwand; 2.620 m; 800 m Wandhöhe; 30. Juli 2016)

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Um Viertel vor 4 tönt der Wecker. Wir haben das Außenzelt weggelassen und sehen durch die Gaze des Innenzeltes die Sterne im dunklen Himmel – das Wetter wird gut werden. Schnell packen wir die durchnässten Schlafsäcke und das Zelt zusammen und frühstücken unser Müsli im Werkraum der Falkenhütte. Um Viertel vor 5, es dämmert schon, brechen wir auf. 10 Minuten auf einer Schotterstraße bergab, dann auf einem Pfad bergauf zum Wandfuß, wo die berühmte Herzogkante beginnt. Von dort queren wir einige hundert Meter steiles Geröllfeld, immer wieder von Rinnen unterbrochen, die an Gletschermoränen erinnern: Sandig, steil, mit eingelegten großen Blöcken, schwer zu überwinden. Vom Tal nähern sich aus der Gegenrichtung zwei Lichtkegel dem Wandfuß, wir sind etwas früher am Einstieg als Finn Koch (bis vor kurzem Tübinger, derzeit Oberstdorfer) und sein Gefährte Lorenz aus München; beide sind Mitglieder des DAV Expedkaders. Dann geht’s los: Ralf Sussmanns 2012 erstbegangenes Meisterwerk mit 26 Seillän
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Schöner als erträumt…

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Abschlussnachmittag der Gecko-Kinderklettergruppe

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Am Mittwoch, den 27.07.2016, fand der traditionelle Jahresabschluss von drei Gecko-Kinderklettergruppen am Wiesfels bei St. Johann statt.   Unsere Familie war zum ersten Mal dabei. Wir Eltern gehen zwar gerne und viel wandern, haben bisher aber noch keinen Zugang zum Klettern. Unsere Tochter ist seit knapp zwei Jahren in der Gecko-Klettergruppe der „Kleinen“ mit dabei. Die Faszination für Felsen hatte sie schon mit drei Jahren. Damals wanderten wir über die Alb und sahen Kletterer am Fels. Mit den Worten „ Das will ich auch“ tat sie ihre Absicht kund, in Zukunft klettern zu wollen und verfolgte das Ziel stetig, bis wir sie beim DAV anmeldeten.                                         Nun ging es also zum ersten Mal für sie in den Fels. Bei bestem Kletterwetter machten sich die Geckos mit ihren Familien und drei Betreuern vom Wanderparkplatz auf zum Wiesfels, den wir nach kurzer Wanderung erreichten. Als erstes wurden zwei Regeln festgelegt. Ein dicker Baum markierte die Grenze welche
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Kletterwochenende im Tessin

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Bericht: Platten am Sperone statt Schnee am Bielenhorn

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Birgit Stefaneks Plan A sah einen normalen Sommer und einen gesunden Manuel als zweiten Tourenleiter vor. Leider kam es anders, so dass die strengen Richtlinien der Sektion den ursprünglich gefassten Plan ausschlossen, den Teilnehmern eine Gratkletterei in luftiger Höhe auf das Bielenhorn am Furkapass zu bieten. Schneefallgrenze 2.100 m: Die  Übernachtung in der auf 2.700 m hoch gelegenen Sidelenhütte und eine wohl eher für Jörg, Dirk, Andi und Lando waghalsige Winterbegehung des Grats in einer 3.000er Höhenlage wurde durch Plan B ersetzt! So ergab sich ein Campingurlaub auf dem direkt am Strand der Maggia gelegenen Campingplatz "Piccolo Paradiso" auf 320 m über dem Meer in Avegno, im sommerlichen Tessin. Vorteil für Birgit: Sie musste nicht frieren, Vorteil für Andi: Er konnte seine Freundin Anja als weitere Teilnehmerin mitbringen, Vorteil für den Verfasser: Er durfte endlich am Sperone di Ponte Brolla die "Quarzo" abhaken.   So brach die Truppe am Freitagmorgen des 15. Juli 2016 m
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Schwäbisches Tagblatt

 

Bericht vom Hardmoves Wettbewerb im B12

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Champions League und Szenetreff zugleich – das war der Boulderwettkampf Hardmoves im B 12 am Samstag. Für das Tübinger Team ging es um den Einzug ins Finale. Es reichte nicht ganz. [mehr...]
 

Sonne, Seil und Schnitzel satt

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Alpinklettern selbstständig unterwegs

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Der Wolkenbruch zur Vorbesprechung bei der Paul-Horn-Arena setzte zwar ein markantes Zeichen, doch unsere Ausfahrt blieb zum großen Teil verschont vor Niederschlägen. Auf der Rückfahrt erlebten wir sogar ein spektakuläres Schauspiel aus dem Licht des Sonnenuntergangs und dem dunklen Himmel. Ein "Balrog" (Anmerkung der Redaktion: Wer damit nichts anfangen kann - Tolkien lesen oder googeln) brach durch die Wolken über Stuttgart. Und dann war da am letzten Tag noch dieses Gewitter ... aber von vorne.   Wie viele andere Touren auch, trafen wir uns am Sportinstitut an einem wunderschönen sonnigen Morgen zum gemeinsamen Start mit einem der komfortablen DAV-Busle. Leicht verspätet ob des "Verlustes" einer Teilnehmerin, die wir noch nachträglich aufsammelten, chauffierte uns Martin Reusch nach Nesselwängle im Tannheimer Tal. Auf dem Beifahrersitz saß unsere zweite Tourbegleiterin Birgit Stefanek und im Fond sechs kletterhungrige Teilnehmer, alle zusammen voller Vorfreude auf die kommenden dr
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‚Brettspiele am Baum’ auf dem Weg in die Alpen

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Kletterkurs „Von der Alb in die Alpen“, 31.05.–01.06.2014

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Was tun, wenn man beim Klettern höher hinaus möchte, als es die Paul-Horn-Arena oder aber auch die üblichen Kletterfelsen in der Umgebung wie Wiesfels und Hockenloch erlauben? Eine Möglichkeit, die für sechs Kletterer genau den notwendigen technischen und theoretischen Hintergrund gepaart mit praktischer Erfahrung bot, war der Kurs „Von der Alb in die Alpen“ von Bärbel Morawietz und Martin Reusch. Der Weg gen Süden war vorgegeben: am Samstag auf der Alb am Wackerstein bei Pfullingen erste Erfahrungen sammeln, um dann am Sonntag am Schreyfels bei Hausen im Donautal ‚alpine‘ Momente zu erleben. An einem hervorragenden Frühsommer-Wochenende machten wir uns denn auf den Weg.   Am Wackerstein angekommen, ging es zu Beginn um die zentrale Frage, mit der wir alle in diesen Kurs gestartet sind: wie baue ich einen Standplatz, um meinen Partner nachzusichern und dann die nächste Seillänge zu klettern? Dafür hatte sich Martin, der selbst häufig genug Kurse mit imaginären Standplätzen und in der
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