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Interview mit der Hölderlin Apotheke

Fragen rund um den Umweltschutz

Das zukunftsträchtige und so wichtige Thema Umwelt steht im Juni beim DAV im Mittelpunkt – klar, dass auch unsere DAV-Partner dabei zu Wort kommen. Wir haben einmal nachgefragt, welchen Stellenwert das Thema Umwelt bei unseren Partnern im täglichen (Arbeits-)Leben einnimmt und wie Sie die großen Herausforderungen zum Umweltschutz angehen und meistern. Vielen Dank an alle Partner, die an unserer Umfrage teilgenommen haben!

 

Als nächstes erfahren wir heute mehr vom Team der Hölderlin Apotheke Tübingen um Inhaber Dr. Christian Wittlinger zum Thema Umwelt.

 

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Welche Rolle spielt Umweltschutz bei Ihnen im Unternehmen?

Wir praktizieren schon seit Jahrzehnten aktiven Umweltschutz, haben in Windkraft- und Solaranlagen investiert, verwenden Wasserkraft als Stromquelle, haben schon beim Umbau 2006 LEDs eingebaut. Wir stehen für nachhaltiges Handeln, das bedeutet, Ressourcen sparsam verwenden. Der Chef fährt z. B. ebenfalls seit Jahrzehnten mit dem Roller in die Apotheke. Wir reden nicht nur – wir handeln. Deshalb sind wir auch eine der ersten klimaneutralen Apotheken.

 

Welche Maßnahmen können Sie bereits im Alltag umsetzen?

Wir arbeiten mit regionalen Großhändlern und regionalen Herstellern zusammen und sparen dadurch Wege und CO2. Die Anlieferung erfolgt in Mehrwegwannen. Unsere MitarbeiterInnen wohnen apothekennah, können mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit kommen. Ein abschließbarer Fahrradplatz tut sein weiteres. Mit sauberem Papierrecycling sparen wir pro Jahr 12.500 Bäume. Die Kosten von 60,- Euro / Monat sind uns diese Aktion wert. Wir sparen Ressourcen indem wir auch sehr viel Wert auf Sauberkeit legen. Werterhaltung ist Umweltschutz erster Güte. Wir bepflanzen schon seit vielen Jahren die Grünfläche der städtischen Platane vor der Apotheke nach dem Motto: unsere Welt soll schöner werden.

 

Was sehen Sie noch als große Herausforderung beim Umweltschutz in Unternehmen?

Wir arbeiten digital und werden immer mehr papierlos. Auf der anderen Seite sind wir gezwungen ohne Abfrage für alles und jedes einen Kassenbeleg auszudrucken. Die sichere Entsorgung ist gewährleistet, es ist aber dennoch unbefriedigend täglich zig Kassenzettel wegzuwerfen. Mit Papier ist es nicht getan: Druckerpatronen, Feinstaubbelastung, höherer Verschleiß der Geräte und dadurch eine schnellere Abnützung - dies alles hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Die Verwaltung muss hier handeln.

 

Was würde es Ihnen als Unternehmer erleichtern, noch mehr für die Umwelt zu tun?

Wenn die Menschen wieder im Kleinen das Große sehen würden. Regional einkaufen anstatt im Onlineshop. Ein Spaziergang zur Apotheke wieder wertvoller erachtet wird, als eine Zusendung eines Paketes vom Paketdienst.

 
 
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