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Die Nagelfluhkette bei Kaiserwetter

Nagelfluh

Susanne Küchler hatte eine wunderschöne Wanderung über die Nagelfluhkette organisiert. Unsere Wandergruppe startete am Samstag, den 28. Juli 2018 um 7 Uhr am Hauptbahnhof in Tübingen und fuhr mit dem Zug nach Immenstadt.
In Immenstadt begrüßten uns kurz ein paar Regentropfen, es sollten aber die Einzigen an diesen Tagen bleiben. Der sehr romantische Steigbachtobel ließ uns den teilweise recht steilen Aufstieg schnell vergessen. So erreichten wir rechtzeitig für eine Brotzeit die Alpe Mittelberg. Danach ging es weiter bergauf bis zur idyllisch gelegenen Alpe Gund, unserer ersten Unterkunft.
Da wir noch nicht allzu müde waren, unternahmen wir dann gleich noch einen Ausflug auf den Gipfel des Stuiben. Vom Gipfelkreuz aus genossen wir einen wunderschönen Rundumblick auf die Allgäuer Alpen und das Alpenvorland.

 

Die Alpe Gund ist sehr alt und sie strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Keine Hektik, viel Ruhe, nur das Bimmeln der Kuhglocken war gelegentlich zu hören. Nach dem Frühstück auf der Terrasse ging es bei hochsommerlichem Wetter los zum Gratweg über die Nagelfluhkette. Immer bergauf und bergab, selten ebene Wegabschnitte – dafür aber überall tolle Ausblicke. Wir passierten den Sedererstuiben und gingen dann entlang der Sedererwände zum Buralpkopf. Danach folgte ein schweißtreibender Aufstieg aufs Rindalphorn. Über die Brunnenauscharte ging‘s wieder bergauf zum Gipfel des Hochgrat und dann wieder runter zum Staufnerhaus, unserer zweiten Unterkunft.
Am Abend genossen wir auf der Terrasse den Sonnenuntergang am Horizont über dem rötlich schimmernden Bodensee. Mit vereinten Kräften wurde das Zeit-Rätsel gelöst und Susanne bereicherte den Abend mit einem weiteren Rätsel (als Beispiel: was bedeutet die Abkürzung „A W f n R“? ).

 

Am nächsten Morgen wartete wieder ein heißer Sommertag auf uns. Schon um 7 Uhr frühstückten wir auf der Terrasse vor dem Staufnerhaus. Gut erholt und mit gefülltem Magen ging es weiter auf dem Gratweg nach Westen. Wieder Ausblicke nach allen Seiten, viele Blumen, eine herrliche Ruhe. Nach dem Eineguntkopf erfolgte der Abstieg über die Falkenhütte, vorbei an vielen uralten Bäumen zur Oberstiegalpe und weiter zur Talstation der Hochgratbahn.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Oberstaufen und von dort per Bahn vorbei am Großen Alpsee über Immenstadt und Kempten zurück nach Hause.

 

Wir möchten uns abschließend bei unserer Wanderführerin Susanne herzlich bedanken. Sie hat eine wunderschöne Bergwanderung ausgesucht und alles bestens organisiert. Wir hatten in unserer Wandergruppe sehr viel Spaß und genossen auch sehr die Erholung vom Alltag. Wir erinnern uns gern an diese gemeinsame Zeit und freuen uns auf zukünftige Bergwanderungen mit ihr.

 

Peter Kienzle, August 2018

 

Bilder: Susanne und Matthias Küchler

 

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