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Tourenbericht

Klettertag am Rossfels

Herbst ist eine gute Saison, um nach Tübingen umzuziehen. Selbst wenn ich vermisse mein Toll-aber-trockenes Südfrankreich, bin ich froh hier zu sein. Schnell nach meinem Umzug ist die Sehnsucht gekommen, die deutsche Natur und Fels zu entdecken. Ich habe mich deswegen in DAV Tübingen angemeldet und für Bärbels Ausflug eingeschrieben. Eine Woche später haben wir uns getroffen mit zwei anderen Mitgliedern neben dem Finanzamt und wir sind durch die grünen Felder mit dem Auto eines der Teilnehmer gefahren.

Danach sind wir ein bisschen mehr als eine halbe Stunde gelaufen unter den bunten Bäumen. Am Ende sind wir am Fels angekommen. Am Anfang des Tags gab es fast niemand. Der Fels ist gegenüber von Bäumen und mit einer sehr schönen Aussicht. Es war sehr schön, wenn man am Gipfel war, sich ein paar Sekunden zu nehmen, nur um die grünen Nuancen der Felder, die Dörfer, das helle Blau des Himmels und die Bäume überall mit grünen, roten, ocker und goldenen dürren Blättern anzukucken.. Und es gab eine andere Farbe: Marienkäfer überall auf der Wand. Ich habe leider eines dieser kleinen unschuldigen Wesen ohne Absicht ermordet mit meinem bösen gefährlichen Daumen -oops, RIP-.

Die Felsen waren sehr schön und nicht zu poliert. Allerdings, ein paar Steinen waren locker. Es gab Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeiten von 4+ bis 7-. Die Haken haben mich überrascht, weil sie sehr weit voneinander waren. Bärbel hat Verankerungspunkte hinzugefügt, selbst wenn es nicht absolut notwendig war (aber geschätzt!). Für ein paar Routen war der Weg schwierig zu finden und es würde unmöglich sein ohne das Topo. Es gab auch ein paar interessante Risse -ich mag es, weil es meine Hände in sehr unplausible Positionierungen bringt. Neue Techniken zu lernen war nicht das Ziel dieses Ausflugs, aber Bärbel hat mir gezeigt, wie man Doppelseile benützt -ich hatte bisher nur ein 80 m Einfach-Seil benutzt- und auch Vokabeln gelehrt, wie „Riss“ oder „Gemüse“ für kleine Büsche. Dieses letzte Beispiel ist seltsam. Ich habe Tomaten gesucht... Nicht nützlich zu wissen für mein Deutsch, aber es zeigt, dass sie will helfen, selbst wenn der Ausflug kein Kurs ist.

Am Ende haben wir uns neben das Kreuz am Gipfel der Felsen gesetzt. Und wir haben den Anfang des Abendsonnenscheins und Heißluftballone beobachtet. Danach sind wir wieder gelaufen, und wir sind zurück nach Hause gefahren, ein bisschen müde, aber froh, wie immer nach einem guten Tag in der Natur.
 


Elise Rousseau.

 

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