Info

Interview mit Elektro Kürner

Fragen rund um den Umweltschutz

Das zukunftsträchtige und so wichtige Thema Umwelt steht im Juni beim DAV im Mittelpunkt – klar, dass auch unsere DAV-Partner dabei zu Wort kommen. Wir haben einmal nachgefragt, welchen Stellenwert das Thema Umwelt bei unseren Partnern im täglichen (Arbeits-)Leben einnimmt und wie Sie die großen Herausforderungen zum Umweltschutz angehen und meistern. Vielen Dank an alle Partner, die an unserer Umfrage teilgenommen haben!

 

Heute erfahren wir mehr von unserem Partner Elektro Kürner zum Thema Umwelt und den Herausforderungen, die es mit sich bringt.

 

light-bulbs-1407610 1280

 

Welche Rolle spielt Umweltschutz bei Ihnen im Unternehmen?

Wir sind seit über 30 Jahren im Umweltschutz aktiv. Wir waren anfangs beim 1000 Dächerprogramm dabei, ermöglichen unseren Kunden energieeffiziente Anlagen auf Blockheizkraftwerken und Absorberanlagen sowie intelligente Energiemanagementsysteme. Wir entwickeln Teilsysteme, mit denen der Kunde Wasser, Brennstoff oder elektrische Energie sparen kann.

 

Umweltschutz hat im Handwerk und speziell in der Gebäude- und Energietechnik schon immer eine hohe Bedeutung, auch weil Energieeinsparung nicht nur der Umwelt hilft, sondern Energieverbrauch einen Kostenfaktor darstellt, den man einsparen sollte. Dabei übernehmen wir häufig auch eine Beraterfunktion bezüglich Förderprogrammen. Von daher hat der Umweltschutz einen sehr hohen Stellenwert in unserem Unternehmen.

 

Welche Maßnahmen können Sie bereits im Alltag umsetzen?

Was bisher umgesetzt wurde sind: ein eigenes Entwicklungs-Blockheizkraftwerk im Haus, E-Tankstellen und Lichtsteuerungen mit Präsenzmelder in Lager und Werkstattbereichen und wir beziehen 100% Ökostrom.

 

Was sehen Sie noch als große Herausforderung beim Umweltschutz in Unternehmen?

Die Balance zwischen Aufwand (Kosten, Organisation) und Wettbewerbsfähigkeit zu finden.

 

Was würde es Ihnen als Unternehmer erleichtern, noch mehr für die Umwelt zu tun?

Der Bund oder das Land sollte Förderprogramme einrichten, die kleineren Unternehmen helfen würden, ihre Ideen im Umweltschutz mit einem geringen bürokratischen Aufwand zur Marktreife zu entwickeln. Die Programme, die teilweise ins Leben gerufen werden, sind eher den größeren Unternehmen vorbehalten, da diese den administrativen Rahmen durch die hohe Personaldecke besser bearbeiten können. Das sollte etwas erleichtert werden.

 

Wir wollten bspw. 2010 mit der FH Stralsund (damals Wasserstoff-Kompetenzzentrum) eine Wasserstoff-Gasrückgewinnung und Speicher für Blockheizkraftwerke entwickeln, doch leider waren die vorhandenen Programme für uns viel zu aufwendig bzw. passten nicht ganz auf die Entwicklungsarbeit.

 
 
Veranstaltungen
 
Sektionspartner
 

Imagefilm DAV Tübingen

imagefilm1

 
 
 
 
nach oben