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(07.02.2020 - 10.02.2020)

Die Juma auf Skitour

signal-attachment-2020-02-15-195915. Am Freitagmorgen fuhren wir mit vollgepackten Autos in Tübingen los. Da am Freitagmittag bereits eine erste kleinere Tour und eine Übung mit den LVS-Geräten für diejenigen auf dem Plan stand, die zum ersten Mal auf Tourenskiern standen, wurde so gepackt, dass wir als der Zielort erreicht war, einfach direkt aus den Autos aussteigen, den Rucksack schultern und die Skier anschnallen und losziehen konnten.

 

Die erste Tour führte uns über eine alte Skipiste und eine Rodelbahn 500 Höhenmeter hoch zur Unterbergalm, wo es eine Vesperpause und im Anschluss eine LVS-Übung gab, bei der eine Mehrfachverschüttung simuliert wurde. Während das Orten mit den LVS-Geräten bereits ganz gut klappte, bedurfte es beim Sondieren der „Verschütteten“ teilweise noch etwas Anleitung durch die Gruppenleiter.

 

Nach dieser gelungenen ersten Tour wurden wir in unserer Unterkunft in Ruhpolding mit einem leckeren Abendessen begrüßt und konnten uns begeistert an die Planung der Touren für Samstag und Sonntag machen.

 

Samstags war unser Ziel das Sonntagshorn im Unkener Heutal. Nach circa 1000 Höhenmeter Aufstieg erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel den Gipfel des Sonntagshorn. Dort in 1961m Höhe konnten wir, wenn wir die Arme ausstreckten (fast) über 2000 Höhenmeter kommen. Nach einer schönen und verdienten Mittagspause machten wir uns auf den Rückweg. Für diejenigen, die zuvor kaum oder nie auf Tourenskiern standen, war es durchaus anstrengend, mit den vom Aufstieg müden Beinen noch die Abfahrt bewältigen zu müssen. Die Verfasserin dieses Berichtes schlief eventuell sofort auf dem Weg zur Unterkunft im Auto im ein... Nach dem Abendessen gingen wir noch alle ins nahegelegene Schwimmbad und entspannten im heißen Wasser und in der Sauna.

 

Am Sonntagmorgen packten wir unsere Siebensachen und verließen die Unterkunft, da wir nach der Tour direkt heimfahren wollten. Für diese letzte Tour hatten wir uns die Hörndlwand als Ziel auserwählt. Ungefähr 950 Höhenmeter Aufstieg führten uns durch verschneiten Wald und wer bisher keine Spitzkehren konnte, beherrschte sie nach dieser Tour garantiert. Für das letzte Stück schnallten wir unsere Tourenski ab und kletterten die restlichen Meter zum Gipfelkreuz hinauf. Der wunderschöne Ausblick bei erneut hervorragendem Wetter, Gipfelkeksen und Vesperpause rundeten das Gipfelerlebnis ab.

 

Dann hieß es den Rückweg antreten. Den Ratschlag „ Konzentrier dich auf die Lücken, nicht auf die Bäume!“ im Ohr ging es durch den Wald den Berg hinab.

 

Es war alles in allem ein gelungenes Wochenende, bei dem wir viel Spaß hatten und einiges gelernt haben. Vielen Dank an die Gruppenleiter!

 

 
 
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