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Aktuelles von der Baustelle

Personalzimmer Rohbau

Die Tübinger Hütte bedarf in verschiedenen Belangen einer Sanierung und Aufwertung als attraktive Alpenvereinshütte. Dabei handelt es sich insbesondere um die Bereiche:

  • Heizungsanlage und Wärmeverteilung im Gebäude
  • Sanitärbereiche
  • Brandschutz
  • Feuchteproblematik im Untergeschoss
  • Aufwertung des Gastraums und bessere Nutzbarkeit der Hütte für unsere Gruppen

 

28. September 2017 - die heiße (oder eben kalte) Phase:

Aktuell hat die heiße Phase der Sanierungsarbeiten des ersten Bauabschnitts begonnen. Der ursprüngliche Plan sah vor, dieses Jahr deutlich früher mit den Sanierungsarbeiten zu beginnen und noch vor Hütteneröffnung bereits die ersten Dinge umzusetzen. Auf Grund der Schneelage verschob sich der Zeitplan nach hinten und wir wollten in der Woche vom 18.09. mit den größten baulichen Maßnahmen beginnen und die Verlegung des Eingangs vornehmen.

 

Doch von wegen heiße Phase: Eine Kaltfront sorgte dafür, dass Schnee bis auf 1.000 Meter Höhe liegen bleiben konnte. Dadurch war das Befahren der Straße nicht möglich. So ist das nun mal auf Tübingens höchster Baustelle.

 

Umgestaltung Eingangsbereich Mittlerweile ist die Straße wieder befahrbar, das Umfeld der Tübinger Hütte nahezu schneefrei und die Arbeiten rund um Abriss und Wiederaufbau des Eingangs haben begonnen. Wir sind zuversichtlich den diesjährig geplanten Bauabschnitt in Gänze abschließen zu können: Die Vorbereitungen für die Umsetzung der neuen Energiekonzeption, die Umstrukturierung der Küche, der Teilabriss der sanitären Anlagen.

 

Vor der Saisoneröffnung 2018 wollen wir dann die weiteren Arbeiten soweit abgeschlossen haben, dass ein regulärer Betrieb stattfinden kann. Wir freuen uns schon auf die Wiedereröffnung in 2018.

 

 

31. Mai 2017 - Augenscheinsverhandlung:

2017 05 26 Schneelage Tübinger Hütte Nachdem in der Kalenderwoche 21 in Tübingen ein Sommertemperaturrekord nach dem anderen erreicht worden ist, freuten sich die Projektbeteiligten von „Tübingens höchster Baustelle“ schon auf die anstehende Reise zu unserer winterlich anmutenden Tübinger Hütte. Das zumindest versprachen die von unserem Architekten Ernst Pfeifer zugesandten Bilder von der Tübinger Hütte, die er am Do., den 25.05.2017 (Christi Himmelfahrt) an der Hütte aufnehmen konnte.


Der Anlass der Reise: die von der Bezirkshauptmannschaft Bludenz einberufene „Augenscheinsverhandlung“. Die Bauverhandlung sollte am 31.05.2017 mit allen zuständigen Sachverständigen stattfinden. Natürlich auf der Tübinger Hütte.
So kam es also, dass wir (Hans Reibold, Dieter Porsche, Dirk Anhorn und Matthias Kohlenberger) uns am Mittwoch um 09:00 am großen Parkplatz in Gaschurn trafen und der Verhandlungsleiter Peter Juffinger alle Anwesenden offiziell begrüßte.
Anwesend waren neben den acht Behördenvertretern und Sachverständigen (bspw. Brandschutz, Arbeitsinspektor, Seilbahnsachverständiger, etc.), Martin Netzer (Bürgermeister Gaschurn), unser Pächter Thomas Amann und der Projektbeauftragte Ernst Pfeifer.

 

Nach der Begrüßung hieß es dann also „auf zur Hütte“. Denn bei der Augenscheinsverhandlung geht es - wie der Name eben schon sagt - darum,  dass die Sachverständigen ihre Bauauflagen an Hand der „in Augenschein genommen Hütte“ formulieren.

 

2017 05 30 Bauverhandlung Tübinger Hütte Der Aufstieg mit 15 Mann zur Tübinger Hütte erfolgte dank der heißen Temperaturen der letzten Tage und den dadurch weitgehend zurückgegangen Schneefeldern ohne Probleme.  Oben angekommen stellten wir das gesamte Projekt an Hand der Baupläne nochmal dar, um danach gemeinsam in der Hütte die „kritischen“ Punkte durchzugehen. Danach kamen die Sachverständigen (zum Glück bei bestem Wetter) auf der Terrasse zusammen und durften ihre Auflagen zu Protokoll geben.

 

Wir freuen uns, Euch hiermit mitteilen zu können, dass unser Projekt mit kleinen Änderungen akzeptiert worden ist und wir bald unsere bewilligte Verhandlungsniederschrift in den Händen halten werden!

 

2016:

Personalzimmer Aufenthaltsraum neu In diesem Jahr stand v.a. der Wiederaufbau der Personalzimmer auf dem (Bau-)Plan. Während der Bauarbeiten durften wir erfahren, wie sehr sich Holz in über 100 Jahren bewegt. Das stellte unsere Zimmerleute der Fa. Schmid vor spannende Herausforderungen.

 

Weiterhin arbeiten wir im Bereich Sanitär und Elektro mit zwei Handwerksbetrieben aus dem Montafon zusammen. Wir haben hier also eine gute Kombination geschaffen, österreichisches und deutsches Handwerk auf unserer Tübinger Hütte zu vereinen.

 

Handwerk vereint Die drei unterschiedlichen Parteien arbeiteten Hand in Hand auf der Hütte, und das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

 

 

 

 

Altlasten

Außerdem konnten wir sehr viel „Kruschd“ von der Hütte transportieren. Insgesamt ist dabei über eine Tonne Schrott zusammen gekommen. Anders als bei der Entrümpelung von Häusern steht der Container bei Tübingens höchster Baustelle natürlich nicht direkt vor der Hütte.

 

Bergschlitten Dies stellte uns vor spannende logistische Herausforderungen, deren wir allerdings v.a. durch die tatkräftige Unterstützung unseres Wegeteams rund um Ralf Maier und Markus Strohmeier Herr werden konnten.  Weiterhin hat uns dabei aber auch Birgit mit ihrem Hütten Team 2016 toll unterstützt.

Hand in Hand entrümpelten wir Kammer für Kammer: Die „Wir-packens-an-und-krempeln-die-Ärmel-hoch-und-entsorgen-mal-ein-paar-Altlasten-Atmosphäre“ war bei allen Beteiligten zu spüren.

 

 

Aktuell ruht die Baustelle, denn auf der Tübinger Hütte gab es schon den ersten Schnee. Wir werden die Winterphase 16/17 nun nutzen, um den nächsten Bauabschnitt in 2017 soweit wie möglich zu planen. Dabei ist uns bewusst, dass auf einer solchen Baustelle nicht alles zu planen ist und wir freuen uns auf die spannenden Aufgaben und Herausforderungen, die auf uns warten.

 

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