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30.05. - 02.06.2019 

Kulturwandern in der Südpfalz - Teil 2 

Wie immer, wenn man eine DAV-Wanderung mit Susanne Küchler bucht, ist Sonnenschein garantiert. So war das Packen für vier Tage einfach und an Himmelfahrt trafen wir uns schon morgens in dem Örtchen Dahn in der Pfalz, um von hier aus unsere erste Wanderung zu starten. Auf den Spuren der Elwetritschen (bestia palatinensis, Kreuzungen von Hühnern, Enten und Gänsen mit im Wald lebenden Kobolden und Elfen. Sie können ihre Flügel kaum gebrauchen, weshalb sie sich überwiegend im Unterholz oder unter den Rebstöcken aufhalten.) begaben wir uns in den Pfälzer Wald. Wir sahen Risskletterer, „lustige Vatertags-Pfälzer“ an steilen Felswänden, beeindruckende Sandsteinformationen – nur keine Elwetritsche. Zu Mittag fanden wir uns an der Hütte des Pfälzer-Wald-Vereins ein. Eine Idee, die ganz ganz viele andere Menschen auch hatten. Die bestimmt sehr leckere Küche blieb uns daher verwehrt und so fiel unser Schritt anschließend in den „Rhythmus, bei dem jeder mit muss“: SAU-magen, SAU-magen, SAU-magen… 

Im Naturfreundehaus Annweiler ließ Maria dann keine kulinarischen Wünsche offen: „Das volle Programm“ der Pfälzer Spezialitäten wartete auf uns. Derart wurstgestärkt sanken wir nach einem lustigen Abend zufrieden in die Betten. 

Am nächsten Tag erreichten wir durch Maronenwälder und Weinberge sogar Frankreich. Nicht ohne zuvor das Deutsche Weintor würdig durchschritten zu haben. In Wissembourg gab es alte Dächer, duftende Rosen und schönes Fachwerk zu sehen. Abends teilte uns Dietrichs Uhr zuverlässig Höhenmeter, Entfernung UND verbrauchte Kalorien mit. WOW – da schmeckte die Wein-“Schorle“ bei Maria gleich viel besser. 

Am Tag drei durften wir dann unsere Wanderschuhe gegen stadttaugliches Schuhwerk austauschen: Ein Besuch in Speyer stand an. Bei einer sehr interessanten Stadtführung lernten wir einiges über die Geschichte der Stadt und durften sogar 1000 Jahre altes „heiliges Wasser“ in einer Mikwe im jüdischen Viertel bestaunen. So kühl das Wasser, so heiß die Straßen … was lag da näher als eine Bootsfahrt auf dem Rhein zum Abschluss des Tages. 

Der letzte Tag führte uns noch einmal durch Wälder und Weinberge. Das Felsenmeer am Kalmit zeigte eine ganz andere Seite des Pfälzer Waldes, und vom Kalmithaus hatten wir dann eine herrliche Weitsicht über das Rheintal. Doch da kam Schmidts Katze vorbei und klaute Dietrichs Mütze – na sowas! Alle suchen ganz dolle und hoppla, da taucht sie im Rucksack der Elwetritsche wieder auf.  

Ende gut – alles gut. Nach dem Abstieg durch das schöne Klausental gab´s zum Abschluss noch eine kurze Einkehr in einem Weingut in dem bezaubernden Örtchen St. Martin, bevor alle von dort wieder die Heimreise antraten. 

 

Aber wie war das jetzt noch mit den Staufern??? Ach, das lernen wir nächstes Mal. Denn Du fährst doch sicher nochmals mit uns dahin, gelt Susanne?!? Bitte ! 

Bis dahin grüßt Winnetou: “Brüder und Schwestern, wenn der Mond sich rundet, werden wir uns beim nächsten Dubbe-Schoppen wiedersehen…“ 

 

 

Meike Kammler, Mai 2019 

Bilder: Susanne Küchler 

Für Rückfragen: susanne_kuechler@web.de 

03 Dahn 05 Dörrenbach 10 Speyer 11 Kalmit 13 Kalmit 08 Speyer

 
 
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