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Interivew mit SWT

Fragen rund um den Umweltschutz

Das zukunftsträchtige und so wichtige Thema Umwelt steht im Juni beim DAV im Mittelpunkt – klar, dass auch unsere DAV-Partner dabei zu Wort kommen. Wir haben einmal nachgefragt, welchen Stellenwert das Thema Umwelt bei unseren Partnern im täglichen (Arbeits-)Leben einnimmt und wie Sie die großen Herausforderungen zum Umweltschutz angehen und meistern. Vielen Dank an alle Partner, die an unserer Umfrage teilgenommen haben!

 

Auch unser DAV-Partner Stadtwerke Tübingen hat zum Thema Umwelt natürlich viel zu berichten.

 

Welche Rolle spielt Umweltschutz bei Ihnen im Unternehmen?

UMWELTSCHUTZ ist bei den Stadtwerken Tübingen strategisches Ziel und Querschnittsaufgabe. Die swt motivieren ihre Belegschaft, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Sei es durch das Förderprogramm Job-Rad, durch E-Roller-Sharing oder E-Autos zum Mieten – ein Angebot, das sich gleichermaßen an Belegschaft und Öffentlichkeit richtet.

 

Die Umwelt nachhaltig zu schützen, bedeutet für die swt, auf Artenschutz beim Betrieb ihrer Anlagen zu achten und Projekte mit großer Strahlkraft, wie den swt-Umweltpreis, zu schaffen. Anlagen und Gebäude sauber und nachhaltig zu verwalten und ganze Sparten umweltfreundlicher zu gestalten, erreichen die swt durch ihr eigenes Energiemanagement. Das hilft dabei, Energieverbrauchsdaten und Effizienzsteigerungen zu dokumentieren, zu überprüfen und nachhaltig zu optimieren.

 

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Welche Maßnahmen können Sie bereits im Alltag umsetzen?

Die swt-Sparten tragen durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Bei der Komplettsanierung des Parkhauses Altstadt-Mitte wurde beispielsweise großer Wert auf Energieeffizienz bei der gesamten Parkhaustechnik gelegt: bei Beleuchtung, Serverkühlung, CO2-Abluftmotoren, Parkautomaten und Heizung. Im Parkhaus Metropol haben die swt 2018/19 die Beleuchtung komplett auf energiesparende LED-Röhren umgestellt.

 

Auch bei ihren Anlagen und Kraftwerken investieren die swt in energieeffiziente, umweltfreundlichere Technik. Damit fallen pro Jahr rund 900 Tonnen weniger klimaschädliches CO2 an. Ihr Know-how bei Energieeinsparung und Energieeffizienz geben die swt auch im Rahmen ihres Effizienzberatungsprogramms an Firmenkunden weiter und führen für sie Energie-Audits durch. Die Stadtwerke Tübingen konnten sowohl den Gesamt-Kraftstoffverbrauch der TüBus-Flotte als auch die CO2-Emissionen pro Fahrgastkilometer in den vergangenen Jahren bereits um 6% senken.

 

Auch innovative Projekte leisten ihren Beitrag: Zum Beispiel das Upcycling industrieller Abwärme bei der Textilfirma Gerhard Rösch. Über eine von den swt neu gebaute 500 Meter lange Fernwärmeleitung wird die Abwärme ins Fernwärmenetz eingespeist. Große Mengen ungenutzter Abwärme werden zu wertvoller, nutzbarer Fernwärme. Die Wasserkraftwerke sind auch ein Paradebeispiel für gelebten Umwelt- und Tierschutz. Am Wasserkraftwerk Rappenberghalde (erbaut 1929) gewährleistet eine hochmoderne Fischabstiegsanlage Fischen und Aalen ein sicheres Vorbeikommen an den Turbinen.

 

Mit dem swt-Umweltpreis fördern die Stadtwerke seit 2014 Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich in der Region nachhaltig für den Klima- und Umweltschutz einsetzen.“

 

Was sehen Sie noch als große Herausforderung beim Umweltschutz in Unternehmen?

Für ein klimaneutrales Tübingen 2030 braucht es mehr erneuerbare Energien, aber auch mehr Fernwärme. 150 Gigawattstunden Wärme liefern die swt aktuell pro Jahr. Bis 2030 sollen es mindestens 200 Gigawattstunden werden. Die Klimaziele sehr ambitioniert. Stadtwerke und Kommune gehen auf dem Weg der Energiewende Hand in Hand. Für die Stadtwerke entsteht eine herausfordernde Doppelrolle – als Grundversorger mit einem umfassenden Auftrag für die Daseinsvorsorge und als Unternehmen, das neue Geschäftsfelder innovativ entwickeln muss.

 

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Was würde es Ihnen als Unternehmer erleichtern, noch mehr für die Umwelt zu tun?

Die Rahmenbedingungen und der Ansporn der Universitätsstadt sind für die swt eine wichtige (auch politische) Basis, um noch mehr für Umwelt- und Klimaschutz zu tun. Je mehr Unterstützung die Ziele aus allen Richtungen erhalten, desto größer die Chancen, dass viele gute Projekte unter der fachlichen Führung der swt bis 2030 in die Tat umgesetzt werden.

 
 
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